Mittwoch, 17. Januar 2018

Falter statt Pevas


17.Januar  -unterwegs- Pevas fällt aus
Der letzte Reisetag ist da. Morgen werden wir in Iquitos ankommen und nach Lima fliegen. 
Eigentlich war ein Stopp in Pevas vorgesehen, der leider gestrichen wird. Pevas ist die älteste peruanische Siedlung am Amazonas. Dort hätten wir ein wenig Freizeit und Abwechslung gehabt . Berühmt ist der Ort durch den Maler Francisco Grippa, der sich gerne El Gaugin des Amazonas nennen läßt. Dessen Atelier kann großzügig besichtigt werden.
In unserer Kabine herrscht schon leichtes Chaos, es muss gepackt werden.


Ein Blick nach draußen genügt mir erst einmal.
Wasser, Wetter, Uferzonen wie gehabt. 
Es ist trüb, die Ufer sind fern, im Wasser schwimmt jede Menge Abbruchholz und Weggeschwemmtes.




 Manchmal klart es etwas auf und die Bäume am Ufer sind deutlicher zu erkennen.


An Deck hat jemand die hilflos herumsitzenden Nachtfalter eingesammelt und an einen Pfosten gesetzt. Zumindest haben sie so etwas größere Überlebenschancen als auf dem Boden.







Der Tag vergeht wie im Flug, obwohl sich das, was man vom Schiff aus sieht, kaum von dem anderer Tage unterscheidet.












 Das war mein letzter Sonnenuntergang auf dem Amazonas.

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