Virgin Gorda ist die drittgrößte der British Virgin Islands und Spanish Town die Hauptstadt. Ihren Namen hat sie Kolumbus zu verdanken, der durch ihre Form an eine liegende fette Jungfrau erinnert wurde.
Mit 22 Quadratkilometer ist sie nicht gerade groß, hat aber einiges an Annehmlichkeiten zu bieten und soll landschaftlich sehr schön sein.
Schon früh morgens fahren wir entlang der Insel. Ich kann die einzelnen Erhebungen gar nicht zählen. Die Fantasie des Herrn Kolumbus bei der Namensgebung kann ich nicht nachvollziehen.
Mit dem Frühstück muss ich mich heute ranhalten. Ich habe einen Transfer nach The Baths gebucht.
Den allmorgendlichen Sekt zum Frühstück ziehen sich andere rein. Ich habe endlich eine trinkbare Teesorte gefunden. Dazu gibt es heute vor allem wunderbare Ananas und ein paar andere Früchte. Danach ein leckeres Omelett, ein kleines Yoghurt, und schon bin ich pappsatt.
Wir liegen auf Reede und die Ausflügler werden auf die ersten beiden Boote gepackt.
Aber zunächst einmal heißt es: Warten auf die Hafenbehörden, die das Schiff freigegeben müssen. Vorher geht gar nichts.
Dann gibt es das übliche Gedränge im Treppenhaus, um in das Tenderboot zu gelangen.
In ein paar Minuten sind wir an Land und können schon bei der Annäherung an den Hafen das Chaos erkennen. Hier liegen Boote immer noch kreuz und quer. Aber dazu später mehr.
Jetzt besteigen wir kleine Lkws, die zu offenen Bussen umgebaut wurden, die stehen schon bereit. 5 Leute müssen in eine Reihe, egal wie. Einfach ist es nicht. Manch einer stellt sich stur und will nicht weiterrücken, Unglaubliches kann man da beobachten.
Dann geht es über holperige Straßen in Richtung Strand.

In ein paar Minuten sind wir an Land und können schon bei der Annäherung an den Hafen das Chaos erkennen. Hier liegen Boote immer noch kreuz und quer. Aber dazu später mehr.
Jetzt besteigen wir kleine Lkws, die zu offenen Bussen umgebaut wurden, die stehen schon bereit. 5 Leute müssen in eine Reihe, egal wie. Einfach ist es nicht. Manch einer stellt sich stur und will nicht weiterrücken, Unglaubliches kann man da beobachten.
Dann geht es über holperige Straßen in Richtung Strand.
Riesige Steinhaufen tauchen seitlich der Straße auf, und nach 10 Minuten Fahrtzeit heißt es aussteigen und zwischen diesen Steinen einen schmalen Weg bergab gehen bis zum Strand, der sich „The Baths“ nennt. Gewisse Ähnlichkeiten zu den Seychellen bestehen, aber auch nur gewisse.
Mir gefällt es hier sehr gut. Das Wasser ist weich wie Seide. Mit meiner Taucherbrille und Schnorchel bewaffnet entdecke ich maximal 20 handtellergroße blaue Fische. Eine tolle Ausbeute ist das nicht gerade.
Dann eilt einer an mir vorbei, der sicher einen halben Meter misst. Bis auf wenige zarte lila Korallen ist ansonsten unter Wasser nichts los, vielleicht weiter draußen.
Dann eilt einer an mir vorbei, der sicher einen halben Meter misst. Bis auf wenige zarte lila Korallen ist ansonsten unter Wasser nichts los, vielleicht weiter draußen.
Die Steine liegen übereinander und haben auf einer Seite des Strandes schöne Grotten gebildet. Um die zu durchqueren, muss man viel klettern. Das wird nichts mit mir, das traue ich meinem Fuß nicht zu.
Nach 2 Stunden geht es zurück zum Schiff. Leider ist meine gute Sonnenbrille verschwunden, mein erster Schwund auf dieser Reise. Zum Abschluss bekommen wir in einem Lokal noch einen Fruchtpunsch serviert. Bedeutend esser als der Punsch ist allerdings die grandiose Aussicht.
Nach einer kurzen Erholungspause auf dem Schiff fahre ich noch einmal an Land. Ich will nach einer neuen Sonnenbrille suchen. In dem einzigen winzigen Shop, der am Hafen geöffnet hat, werde ich fündig. Schön ist anders, aber ich brauche eine Notlösung.
Zuerst gehe ich noch einmal durch den Ort, danach drehe ich eine Runde im Hafen.
Die bunten Holzhäuser eines Strandhotels bestehen nur noch aus ihrer Vorderfront, den Zaun hat es ins Gebüsch getragen.
Es wird gehämmert und gesägt, die Renovierungsarbeiten laufen. Einige Häuser sehen unversehrt aus, anderen fehlt ein ganzes Stockwerk, der Dachstuhl oder einfach alles außer der Bodenplatte.
Wie ausgekippter Müll liegen unzählige Boote unter- und übereinander. Offenbar wurden sie hierher entsorgt, damit man das Hafenbecken wieder benutzen kann. Einige wenige Boote werden derzeit repariert, was bei vielen gar nicht mehr möglich sein wird. Ist auch nicht nötig. Wer sich hier ein Boot hinstellen kann, ist in der Regel gut versichert. Somit sind wohl die Bootsbauer die Gewinner.
Im Hafen liegen einige intakte Schiffe mit noch wenigen anderen, die wie verrenkt aus dem Wasser ragen.
Zuerst gehe ich noch einmal durch den Ort, danach drehe ich eine Runde im Hafen.
Die bunten Holzhäuser eines Strandhotels bestehen nur noch aus ihrer Vorderfront, den Zaun hat es ins Gebüsch getragen.
Es wird gehämmert und gesägt, die Renovierungsarbeiten laufen. Einige Häuser sehen unversehrt aus, anderen fehlt ein ganzes Stockwerk, der Dachstuhl oder einfach alles außer der Bodenplatte.
Wie ausgekippter Müll liegen unzählige Boote unter- und übereinander. Offenbar wurden sie hierher entsorgt, damit man das Hafenbecken wieder benutzen kann. Einige wenige Boote werden derzeit repariert, was bei vielen gar nicht mehr möglich sein wird. Ist auch nicht nötig. Wer sich hier ein Boot hinstellen kann, ist in der Regel gut versichert. Somit sind wohl die Bootsbauer die Gewinner.
Im Hafen liegen einige intakte Schiffe mit noch wenigen anderen, die wie verrenkt aus dem Wasser ragen.
Die erste Etage ist weggeblasen. Unten kann man schon wieder einkehren.
Ich bin froh, wieder an Bord zu sein und ziemlich erschöpft von dem Rundgang in der brütenden Mittagshitze. Nur der Regenschirm hat mir ein bißchen Schatten gespendet.
































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