Sonntag, 7. Januar 2018

Zwei auf einen Streich

7.Januar
ein Vormittag in Alter do Chaó

Wenn man in die Karibik Amazoniens fahren will, dann muss man nach Alter do Châo kommen. Heißt es jedenfalls.
Der Ort liegt am Ufer des Rio Tapajós, eines Zuflusses des Amazonas mit kristallklarem Wasser.
Hier soll es die schönsten Strände ganz Amazoniens geben.
Endlose Kilometer fahren wir mit dem Schiff an Sandstränden vorbei, die sich wegen der unterschiedlichen Fliessgeschwindigkeiten der beiden Flüsse aus Gesteinsabrieb gebildet haben. Wir ankern, und ein Tenderboot bringt uns an Land.


Ganz in der Ferne sieht man unser Schiff. Das andere Ufer läßt sich nur erahnen.


Das Wetter weiß noch so recht, was es heute vorhat.






Die Souvenirverkäufer warten schon auf Kundschaft,


 und in der kleinen Kirche ist gerade der Gottesdienst beendet.



Strassenkünstler haben hier schöne Arbeiten vollbracht.




Im Ort gibt es außer der Kirche Unterkünfte, kleine Geschäfte und ganz viele brasilianische Tagestouristen, die mit Kind und Kegel das Strandleben genießen möchten.
Wir genießen auch, aber nur in Maßen, weil wir gleich wieder enorm schwitzen und nicht allzuviel Zeit haben.







 In einigen Geschäften werden handwerkliche Arbeiten von verschiedenen Indianerstämmen verkauft. Der Erlös soll ihnen tatsächlich auch zufließen, heißt es jedenfalls.





Die Flaniermeile auf und ab, ein bisschen auf der Bank sitzen um das Treiben am Wasser beobachten, die Kirche anschauen, 2-3 Geschäfte nach Souvenirs absuchen, und schon sind 2 1/2 Std. um. Verfolgt wird man unbarmherzig von unzähligen und sehr hartnäckigen Fliegen. 



Das Tenderboot kann nicht ganz gefüllt werden weil gerade  Niedrigwasser herrscht, weswegen heute Schlangestehen am Strand angesagt ist, bevor man aufs Schiff zurück kommen kann. Wer Pech hat, wartet in der prallen Sonne auf das nächste Boot.


Der Himmel hat sich recht wechselhaft gezeigt heute. Vom Schauer bis zum wolkigen Blau war alles dabei. Jetzt ist für uns erst einmal Pause an Bord.
Von Alter do Cháo fahren wir 35 km über den Lago Grande Punta Jari bis nach Santarém. Das wird dann die zweite Station heute sein.


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