Noch einmal fahren wir in den Breveskanälen, dann folgt ein Flussarm namens Furo Ituquara. Das macht vom Schiff aus aber keinen großen Unterschied.
Das Wetter wechselt ständig. Von Sonne, über Bewölkung, Donner und plötzlichem Regenschauer ist alles dabei.
Am Amazonas soll es mindestens 1x am Tag regnen.
Auch wir sind Objekt der Begierde und werden von den Menschen auf den Booten oder ihren Stegen vor den Häusern genauso fotografiert, wie auch wir sie knipsen.
Die kleinen Boote schaukeln in den Wellen, die wir erzeugen, aber das scheint niemanden zu erschrecken.
Am frühen Nachmittag geht es in einer Kurve endgültig nach Westen, hinein in den Amazonas. Die Ufer sind nun noch weiter entfernt.
Zu meiner Überraschung begegnen uns nur extrem selten Frachtschiffe und sogenannte Amazonasdampfer.
Kleine Holz- oder Plastikboote eilen in Ufernähe in die eine oder andere Richtung. Da die Strömung oft sehr gefährlich ist, kommen nun auch keine Boote mehr in unsere Nähe. Man sieht höchstens mal eines, das versucht, das andere Ufer zu erreichen, ohne sich weiter um uns zu kümmern.
Zum Sonnenuntergang um 18.36‘ fahren wir genau nach Westen, hinein in den versinkenden Feuerball.























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