1. Dezember 2017
Bis Paris bin ich gekommen, ohne mich groß aufzuregen. Das Smartphone hat genug Speicherplatz für Fotos, gestern habe ich noch
ein Update gemacht. Was kann da schon noch schiefgehen?
Air
France hat einen guten Flug hingelegt.
Freundliches
Personal und ein deutlich besserer Imbiss als bei LH.
Vor
dem Flughafen Charles de Gaulle war ich gewarnt worden. Aber ganz so
schlimm ist es nicht mehr.
Man fährt zwar lange mit dem Flieger Taxi und muss auf dem Rollfeld aussteigen, aber nach etwa 20 Metern ist man im Trockenen und darf auf Wanderschaft gehen. Wo nicht?
Man fährt zwar lange mit dem Flieger Taxi und muss auf dem Rollfeld aussteigen, aber nach etwa 20 Metern ist man im Trockenen und darf auf Wanderschaft gehen. Wo nicht?
Dann
bringt einen der Shuttlebus direkt zum nächsten Gate.
Die
Herrschaften an der Wartestelle für den Bus sind ziemlich
unfreundlich. Wahrscheinlich nervt sie, dass viele Leute nachfragen,
ob sie denn bei a, b oder c anstehen sollen.
Wenn
man den etwas ungewohnten Ablauf kennt, geht es sicher auch ohne zu
fragen.
Die
Ladenzeile lockt mich nicht, also mache ich es mir gleich gemütlich,
öffne meinen Blog und verderbe mir damit meine Laune.
Ich
kann kein
einziges Foto einstellen. Der Zugriff auf meine Smartphonefotos
funktioniert nicht, und die Bloggerapp wurde von Google eingestampft.
Im Januar hatte noch alles geklappt, und mit so einem Reinfall habe ich natürlich nicht gerechnet.
Im Januar hatte noch alles geklappt, und mit so einem Reinfall habe ich natürlich nicht gerechnet.
Als
mir eine mögliche Lösung einfällt, sitze ich schon im Flieger nach
Havanna und kann die passende App nicht mehr runterladen.
Blogger
läuft ja über Google, und es wird bestimmt gerne gesehen, wenn man
auch Google Fotos benutzt, was ich eigentlich vermeiden wollte.
Mal
schauen, was da in Havanna geht.
Im
Flieger entspanne ich mich wieder. Dessen Innenleben ist wohl
kürzlich runderneuert worden und komfortabel.
Das
Flugpersonal ist freundlich, das Essen enttäuscht. Da ist LH
deutlich besser, von dem Snack von morgens abgesehen.
Die
Speisekarte verspricht vollmundig Kreationen vom Gourmetkoch. Davon
landet aber nichts auf dem Teller. In einer Kreation mit Erbsen entdecke ich zB. nichts, was wie Erbse aussieht.
Immerhin
gibt es überhaupt was!
Ich
erinnere mich an einen Flug nach Indien mit KLM, da saß ich mit
Christiane in den hinteren Reihen, und es gab gar nichts mehr! Sie
hatten einfach zu wenig mitgenommen. Ein kleines Eis haben sie uns
dann als Ersatz angeboten!
Hier
ist jetzt Zwangsschlafen angesagt. 19:08 auf meiner Uhr, und alles
ist abgedunkelt. Ich bin aber nicht müde! Ich
döse vor mich hin.
Die
Stewardessen ruhen sich aus. Wasser bietet keiner freiwillig an. Man
muss sich schon auf die Suche begeben.
Schneller
als gedacht sind die 9 1/2 Stunden Flugzeit rum...
Ich
werde schon mit Namensschild erwartet, und durch leichten Nieselregen
gehe ich mit dem Vater meiner Vermieterin zum wartenden Taxi. Die
Herren sprechen kein Englisch, ich kein Spanisch. Macht aber nichts.
Mein Kopf brummt sowieso.
Über
fast leere Straßen oft ohne Beleuchtung geht es in Richtung Stadt.
In
den engeren Außenbezirken funzelt es ein wenig mehr.
An
den Bushaltestellen sitzen viele
Menschen,
manche heben lieber den Daumen hoch, in der Hoffnung, so
schneller nach Hause zu kommen.
Ich
weiß natürlich nicht, ob man in dieser Gegend auch aus anderen
Gründen in Autos einsteigt.
Mein
Körper ist völlig durcheinander. Er meint, es sei 3 in der Nacht.
Und da bin ich meistens im Bett. Die Klimaanlage im Auto ist mir mal
zu kalt, dann denke ich, mir wird übel, wenn die Fenster nicht
aufgerissen werden, und so geht das, bis wir endlich ankommen.
Ich
wundere mich über die vielen Leute auf der Straße und das Gelärme,
bis mir wieder klar ist, dass die Uhr hier erst auf 22 steht.
Meine junge Vermieterin begrüßt mich freundlich und erklärt mir die wesentlichen Dinge für die nächsten Tage. Die Airbnb- Unterkunft ist genauso wie angekündigt. Nichts ist beschönigt oder verdreht dargestellt worden. Alle Achtung! Das ist nicht immer so, auch nicht bei Hotelfotos!
Meine junge Vermieterin begrüßt mich freundlich und erklärt mir die wesentlichen Dinge für die nächsten Tage. Die Airbnb- Unterkunft ist genauso wie angekündigt. Nichts ist beschönigt oder verdreht dargestellt worden. Alle Achtung! Das ist nicht immer so, auch nicht bei Hotelfotos!
Ich versuche nach Abschluss meiner Reise nachträglich noch Fotos einzusetzen und den unlesbaren grauen Text zu verwandeln. Die Schrift lässt sich nicht einheitlich einstellen, egal was ich versuche. Es ist alles so mühsam, dass ich eigentlich gar keine Lust mehr auf diesen Blog habe und noch nicht weiss, ob ich das durchziehen werde.










NUR NICHT NERVÖS WERDEN,,! Du hast es doch immer geschafft!Genieß Paris! Hier ist wunderschöner Landregen, knapp über 0 Grad.
AntwortenLöschenWEITERHIN EINE SCHÖNE Adventszeit!
Hallo Uta wir hoffen dass du den Flug überstanden hast und jetzt bei 26 Grad und sonnigen warmen Havanna Dich entspannen kannst Liebe Grüsse aus Hannover bei nasskaltem Wetter zur Zeit + 3 Grad
AntwortenLöschenRenate und Werner
Oh....du schickst uns eine Nacht in Paris! 😂
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