12.12.17 auf den Turks- and Caicosinseln (Britisches Überseegebiet)
Endlich hat sich die See beruhigt.
Gegen 9 wird der Anker geworfen. Wir liegen auf Reede, haben die Turks- and Caicosinseln erreicht und befinden uns nun etwa 160 km nördlich von Hispaniola.
Am Landungssteg liegen bereits 2 große Schiffe und besetzen ihn, weswegen wir draußen ankern müssen. Das bedeutet, dass schon ziemlich was los ist auf dem langen, schmalen Inselchen von 497 Quadratkilometern.
Das Cruise Center "Margaritaville" ist rappellvoll, Musik dröhnt aus jedem Shop und soll zur Öffnung der Geldbörse beitragen. Gold, Juwelen, Souvenirs, überladene Teller, nicht funktionierendes Internet, alles ist zu haben. Auf dem Plan kann man erkennen, wie groß die Anlage ist und wieviele Shops und Restaurants es gibt.
Im Cruise Center ist alles unterwegs, was sich irgendwie fortbewegen kann. Egal ob auf hohen Absätzen, Turnschuhen mit Shorts und Kompressionsstrümpfen, mit diversen Rollatoren, Rollstühlen mit und ohne Elekrtomotor sowie diversen Gehstockmodellen.
Erbaut wurde das Center von Carnival Corporationeinbringt etwas abseits der Stadt. So werden die Schäfchen dicht am Schiff gehalten, und die Kreditkarten können gezückt werden, ohne sich ängstlich umzuschauen.
Komischerweise schieben sich die Kolonnen allzu gerne direkt vom Schiff in die nächsten Restaurants. Ob die alle an Bord hungern?
Ich trete rasch die Flucht an und nehme ein Sammeltaxi für den Einheitspreis von 5$ pro Fahrt und Person nach Cockburn Town, die Hauptstadt. Zum Laufen ist es zu weit in der prallen Sonne.
Der Kleinbus spuckt uns an einer schmalen Straße aus, wo man nichts weiter machen kann, als Muscheln, T-Shirts und andere Souvenirs hinter sich zu lassen und weiter zu gehen.
Der Kleinbus spuckt uns an einer schmalen Straße aus, wo man nichts weiter machen kann, als Muscheln, T-Shirts und andere Souvenirs hinter sich zu lassen und weiter zu gehen.
Ich gehe ein wenig durch die kleinen Nebenstraßen, in denen noch vom Hurrikan zerstörte Häuser zu sehen sind.
Hier tummeln sich wilde Esel, und auch wilde Pferde soll es geben.
Ich sehe frisch gewaschene Wäsche, kartenspielende Männer und ein Inselbähnchen, das auf Gäste wartet.
An einem schattigen Plätzchen am Meer bewundere ich die vielen Blautöne von Wasser und Himmel und genieße es, nichts zu tun. Direkt hinter mir liegen schöne Häuser mit Zugang zum Strand und wenn man die kleine Strasse weiter geht, trifft man auf viele einladende Häuser, in denen man auch urlauben könnte.
Einen netten Platz, um Kaffee zu trinken entdecke ich nicht. An einer Nova Scotia Bank und einem Finanzzentrum bin ich vorbei gefahren. Dafür, dass dieser Inselstaat auf der schwarzen EU-Liste der Steueroasen steht, sieht es sehr bescheiden hier aus.
Aber wahrscheinlich braucht es ja auch kaum mehr als einen Computer und ein Briefkastenschild, damit das Geschäft floriert.
Die Queen, als Staatsoberhaupt der Britischen Überseegebiete hält ihre schützende Hand darüber. Was sollte da schiefgehen?.
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| der Pizzapalast hat heute zu |
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| Salzsee im Ort |
ganz normale Hauptstrasse
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| Wäsche fällt immer an |
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| die Schneiderin macht Pause |
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| kleiner Supermarkt |
Offenbar wurde ich nicht im gewünschten Bereich abgesetzt, denn bei meinem
ausgiebigen Rundgang habe ich zwar eine neue anglikanische Kirche, ein Krankenhaus und flache Teiche gesehen, in denen Salz gewonnen wurde, aber kein einziges historisches Gebäude wie das Nationalmuseum und die Post, die neben dem Salzmuseum auch noch zerstört sein soll.
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| Strassenkunst gibt es auch hier |
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| das Angebot stammt überwiegend direkt aus England |
Zurück fahre ich in einer Pkw-Taxe. Der Fahrer fährt eine große Runde bis zu einem Punkt auf der Insel, von dem aus man gleichzeitig den Atlantik und die Karibik sieht.
Auf der Atlantikseite der Insel sieht man wesentlich mehr Zerstörungen vom Hurrikan als auf der karibischen Seite, wo auch das Cruiseterminal liegt.
Von vielen Häusern fehlen noch die Dächer, oder Türen und Fenster sind demoliert.
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| wo genug Geld ist, wird auch repariert |
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| Govenor`s Beach |
Dieser 600 Tonnen schwere Frachter "Mega One Triton" wurde 2012 vom Hurrikan Sandy an den schönen Strand von Govenor`s Beach geworfen und rottet seitdem dort vor sich hin.
Zurück auf dem Schiff muss ich mich erst einmal erholen.
So viel Sonne war mir fast zu viel auf einmal nach den trüben Tagen.
Mein Knöchel hat gut gewickelt tapfer durchgehalten.
























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